LitDaily #1: Aus Nirvana, Stories. Von Adam Johnson.

Das Fohlen fragt:
„Warum ist das Geisterpony nicht einfach in den Himmel gekommen?“

Ihre Schwester antwortet:
„Weil Geister noch was auf der Welt zu erledigen haben. Das weiß doch jeder“

Unser Sohn fragt:
„Hatte Mom noch was zu erledigen?“

Mein Mann sagt:
„Eine Mutter hat immer was zu erledigen“

Aus Nirvana, Stories. Von Adam Johnson.
– (c) Suhrkamp Verlag
– Zitate gemäß der Vorgaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

»Hi ya, Baby!«

Photo credit: Oakley Foxtrot via VisualHunt

»Ich werd sie anquatschen«, sagte Baldy.
Er steckte sich eine Zigarette zwischen die Lippen, zündete sie an und ging zu ihr hin.
»Hi ya, Baby!« sagte er und grinste sie an.
Das Tigerweib gab keine Antwort. Sie sah einfach stur geradeaus und wartete auf die Straßenbahn.
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Herzensergüsse eines dreizehnjährigen Schulmädchens

anne frank tagebuch zitat

„Es ist für jemanden wie mich ein eigenartiges Gefühl, Tagebuch zu schreiben. Nicht nur, dass ich noch nie geschrieben habe, sondern ich denke auch, dass sich später keiner, weder ich noch ein anderer, für die Herzensergüsse eines dreizehnjährigen Schulmädchens interessieren wird. …“

Anne Frank, zu Beginn ihres weltberühmten Tagebuchs. Am Samstag, den 20. Juni 1942.

Oben stehender Text ist ein Zitat aus
Gesamtausgabe: Tagebücher – Geschichten und Ereignisse aus dem Hinterhaus – Erzählungen – Briefe – Fotos und Dokumente (Fischer Klassik) (Deutsch) Taschenbuch – 19. February 2015; by Anne Frank – Fonds (Herausgeber), Anne Frank (Autor), Mirjam Pressler (Übersetzer).

Zitiert werden hier max. fünf Sätze, gemäß den Regeln des Börsenvereins des Deutschen Buch-handels e.V. zur Verwendung von Buchrezensionen.

Walter Kohl „Leben oder gelebt werden“

Raus aus dem Opferland, dachte sich Walter Kohl, als er dieses Buch schrieb. Raus aus dem Schatten seines Vaters, aus den Fängen der Kohlianer, aus dem Muff der verlogenen Idylle. Der „Sohn vom Kohl“ hieß er immer; eine eigene Identität, eigene Bedürfnisse, eigene Ansprüche waren nicht erwünscht. Die Politik und die Partei standen stets an erster Stelle – die Familie hatte stets das Nachsehen, musste sich unterordnen unter den Kontroll-Freak Helmut.→ weiterlesen