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		<title>Saadi &#8211; Der Rosengarten (Goethes Lieblingsdichter von Michel Abdollahi neu entdeckt)</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lit-Scout</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher 2012]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Der Rosengarten]]></category>
		<category><![CDATA[Saadi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Posted in <a href="http://litscout.de/?cat=20" title="Bücher 2012">Bücher 2012</a></p><p></p>NEU in HIGH DEFINITION (Full HD) Goethe war bekannt für seine zahlreichen Inspirationsquellen. Eine davon waren Vertreter der persischen Lyrik. Saadi zählte dabei zu seinen Lieblingsdichtern mit dem berühmten Werk: Der Rosengarten. Der Gedichtband aus dem 13. Jahrhundert steckt voller Lebensweisheiten und Anekdoten: zu Tugend, Güte, Liebe, Jugend, Schwäche, Alter und Erziehung. Eine Lektüre für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Posted in <a href="http://litscout.de/?cat=20" title="Bücher 2012">Bücher 2012</a></p><p></p><p><strong>NEU in HIGH DEFINITION (Full HD)</strong><br />
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<p>Goethe war bekannt für seine zahlreichen Inspirationsquellen. Eine davon waren Vertreter der persischen Lyrik. Saadi zählte dabei zu seinen<br />
Lieblingsdichtern mit dem berühmten Werk: Der Rosengarten.<span id="more-34"></span></p>
<p>Der Gedichtband aus dem 13. Jahrhundert steckt voller Lebensweisheiten und Anekdoten: zu Tugend, Güte, Liebe, Jugend, Schwäche, Alter und<br />
Erziehung. Eine Lektüre für zwischendurch. Wer nach ihr greift, hält einen Moment inne, lässt seine Gedanken schweifen und öffnet seine<br />
Wahrnehmung für die Philosophie des Orients.</p>
<p>Besonders gelungen ist die lebendige Übersetzung ins Deutsche. Sprachmelodie, Reime und humoristische Wendungen dieser reichen Kultur<br />
sind dabei nicht verloren gegangen. Der Leser ertappt sich schon bald, wie er Saadi in typischen Alltagssituationen zitiert.</p>
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		<title>Liao Yiwu „Fräulein Hallo und der Bauernkaiser“</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lit-Scout</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher 2011]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Posted in <a href="http://litscout.de/?cat=3" title="Bücher 2011">Bücher 2011</a></p><p></p>In China ist jeder psychisch krank, behauptet Liao Yiwu. Dabei hat das kommunistische Land doch nur das Wohl der Menschen im Sinn, behauptet die Staatsmacht – und erklärt den chinesischen Autor zum Feind. Liao Yiwu selbst weiß, was es heißt, geknechtet und gefoltert zu werden. Er weiß, wie es ist, zu den Ausgestoßenen zu gehören [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Posted in <a href="http://litscout.de/?cat=3" title="Bücher 2011">Bücher 2011</a></p><p></p><p>In China ist jeder psychisch krank, behauptet Liao Yiwu. Dabei hat das kommunistische Land doch nur das Wohl der Menschen im Sinn, behauptet die Staatsmacht – und erklärt den chinesischen Autor zum Feind. Liao Yiwu selbst weiß, was es heißt, geknechtet und gefoltert zu werden. Er weiß, wie es ist, zu den Ausgestoßenen zu gehören – ihnen hat er ein ganzes Buch gewidmet. In „Fräulein Hallo und der Bauernkaiser“ lässt er sie alle zu Wort kommen.<span id="more-20"></span></p>
<p>Ein Musiker, der wegen Verschwörung in ein Umerziehungslager kommt, eine Falun-Gong-Anhängerin, die sich selbst durch Folter nicht unterkriegen lässt, ein Geschäftsmann, der im Gefängnis landet, da er öffentlich seine Meinung kundtut. Eben Individuen, die verdeutlichen: China schafft es nicht, den einzelnen bis ins Detail zu kontrollieren. Das sog. „Volk“ ist keine mono-denkende Masse, sondern voller eigenwilliger Personen.</p>
<p>Ihre Erzählungen sind immer überschattet von der Übermacht des autoritären Systems. Alle erzählen von Folter, Hunger, Polizeigewalt und der ständigen Angst, sich nicht frei äußern zu dürfen, jederzeit verdächtigt zu werden und in die Fänge der Staatsmacht zu gelangen. 300 solcher Interviews hat Liao Yiwu geführt, 29 davon wurden gedruckt. Der Autor bleibt dabei im Hintergrund – lässt die Protagonisten einfach reden, mischt sich nicht ein, bleibt unparteiisch. Er habe mit seinen Interviews die Würde der Menschen Chinas verletzt – so der Vorwurf der Regierung. Liao Yiwu habe ihnen damit alle Ehre erwiesen – so die Meinung des Nobelpreis-Komitees.</p>
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<p>View Book Review on <a href="http://player.vimeo.com/video/28654261" title="Video zu Buchkritik">vimeo</a></p>
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		<title>Tino Hanekamp „So was von da“</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lit-Scout</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher 2011]]></category>
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		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Popliteratur]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Posted in <a href="http://litscout.de/?cat=3" title="Bücher 2011">Bücher 2011</a></p><p></p>Ein Clubbesitzer, Silvesterabend, Geldeintreiber, Abrissparty, alte Jugendliebe – Tino Hanekamp legt mit seinem Erstlingswerk ein rasantes Tempo vor und kippt uns eine Ladung an Extremsituationen vor die Füße. „So was von da“: der Autor weiß wovon er spricht. Als Musikjournalist und Besitzer des Hamburger übel &#038; gefährlich braucht er nichts zu erfinden. Er musste sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Posted in <a href="http://litscout.de/?cat=3" title="Bücher 2011">Bücher 2011</a></p><p></p><p>Ein Clubbesitzer, Silvesterabend, Geldeintreiber, Abrissparty, alte Jugendliebe – <a href="http://vimeo.com/channels/litscout#28654002" title="Sowas von da">Tino Hanekamp</a> legt mit seinem Erstlingswerk ein rasantes Tempo vor und kippt uns eine Ladung an Extremsituationen vor die Füße. „So was von da“: der Autor weiß wovon er spricht. Als Musikjournalist und Besitzer des Hamburger übel &#038; gefährlich braucht er nichts zu erfinden. Er musste sogar stark untertreiben, damit seine Erzählungen annähernd glaubhaft klingen. Die Realität sei noch weitaus wahnsinniger.<span id="more-16"></span></p>
<p>Der Protagonist Oskar Wrobel erlebt eine apokalyptische Nacht. Auf seinen beliebten Club wartet am ersten Neujahrstag die Abrissbirne, in der Silvesternacht soll noch eine Abschiedsparty steigen. Doch bis dahin ist noch furchtbar viel zu tun – und ständig funkt ihm jemand dazwischen. Außerdem hat er Sorgen: Schulden lasten auf ihm, ein Zuhälter verlangt sein Geld, sein Vater ist schwer krank, seine Mutter will nichts von seinen Machenschaften wissen und eine längst verflossene Liebe geistert durch seinen Kopf.</p>
<p>Mit einer langen Einkaufsliste für die Party macht er sich auf den Weg, begegnet Kiez-Größen und entgeisterten Nicht-Hamburgern, trommelt Freunde zusammen, die aber mit eigenen Schicksalsschlägen zu kämpfen haben und erwartet Mathilde – seine Jugendliebe, die sich für den Abend angekündigt hat. Die Stimmung ist eine Konglomerat aus allen denkbaren Gefühlen: bunt, wild, lustig, traurig, aggressiv, schockierend, liebevoll, melancholisch. Spaß und Schmerz liegen dicht an dicht. Aus ausgelassenem Feiern wird schnell jähe Ernüchterung. „Ich befürchte, ich bin wach“ bemerkt der Protagonist an einer Stelle. So viel ist schon zu sagen: ein Happy End wird es nicht geben.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28654002?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="700" height="394" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/28654002">Sowas von da</a></p>
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		<title>Walter Kohl „Leben oder gelebt werden“</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 10:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lit-Scout</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Kohl]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Posted in <a href="http://litscout.de/?cat=3" title="Bücher 2011">Bücher 2011</a></p><p></p>Raus aus dem Opferland, dachte sich Walter Kohl, als er dieses Buch schrieb. Raus aus dem Schatten seines Vaters, aus den Fängen der Kohlianer, aus dem Muff der verlogenen Idylle. Der „Sohn vom Kohl“ hieß er immer; eine eigene Identität, eigene Bedürfnisse, eigene Ansprüche waren nicht erwünscht. Die Politik und die Partei standen stets an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Posted in <a href="http://litscout.de/?cat=3" title="Bücher 2011">Bücher 2011</a></p><p></p><p>Raus aus dem Opferland, dachte sich <a href="http://vimeo.com/channels/litscout#28609045">Walter Kohl</a>, als er dieses Buch schrieb. Raus aus dem Schatten seines Vaters, aus den Fängen der Kohlianer, aus dem Muff der verlogenen Idylle. Der „Sohn vom Kohl“ hieß er immer; eine eigene Identität, eigene Bedürfnisse, eigene Ansprüche waren nicht erwünscht. Die Politik und die Partei standen stets an erster Stelle – die Familie hatte stets das Nachsehen, musste sich unterordnen unter den Kontroll-Freak Helmut.<span id="more-1"></span></p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/vy1cWeyWP_4?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>„Leben oder gelebt werden“ heißt der Titel des autobiographischen Buches von Walter Kohl. Er musste sich zwischen diesen beiden Optionen entscheiden. Den Selbstmord hatte er schon geplant – getarnt als Taucherunfall. Der Schmerz über den Verlust eines engen Freundes und seiner Mutter sowie das Gefangensein in seiner passiven Rolle als Kohl-Sohn trieben ihn an den Rand der Verzweiflung. Walter Kohl hat sich entschieden – für ein Leben nach eigenen Regeln, für Selbstbestimmung, für die Freiheit. Dazu musste er mit dem Vater brechen. Dadurch konnte er sich aber auch mit ihm versöhnen.</p>
<p>Es hat lange gedauert. Mit knapp 50 Jahren wagt er den Befreiungsschlag, schreibt sich alles von der Seele – therapiert sich selbst. Und das in aller Öffentlichkeit. Das Buch ist ein Bestseller. Etliche Leser fühlen mit ihm, verstehen seine Situation. Manche fragen aber auch – musste das sein? Hätte er das nicht ganz privat für sich lösen können?</p>
<p>Dieses Video ist Teil der Formatreihe <a href="http://vimeo.com/channels/litscout">&#8220;Litscout&#8221; &#8211; alle Videos</a></p>
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